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  18.10.2011  
  FDP stellt alternative Planung vor  
 


Aufbauend auf dem von der FDP im Abstimmungsverfahren (Anfang 2011) entwickelten » Eckpunktepapier Ortsentwicklung stellt die FDP eine alternative Planung zum Baugebiet „Krüselblick“ vor.

Die vorgelegten Alternativen 1 und 2 der Verwaltung beinhalten für die Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Baugebietes, sowie den bestehenden Baugebieten am Krüsel und am Alter Münsterweg erhebliche Nachteile, insbesondere durch den entstehenden Durchgangsverkehr.

Das vorgelegte Verkehrsgutachten der Gemeinde, das auf einer rein theoretischen Berechnung beruht, ist aus Sicht der FDP vollkommen praxisfremd.

Die von der Verwaltung favorisierte Verkehrsführung bietet gerade aus Richtung Münster einen natürlichen und reizvollen innerörtlichen Schleichweg für einen gebietsübergreifenden Durchgangsverkehr.

Aus Sicht der FDP dienen die Alternativen 1 und 2 lediglich der Erschließung des weiteren Bereiches innerhalb der Südumgehung Altenberge. Das belegen sowohl die Aussagen des Planungsbüros und des Bürgermeisters in der Einwohnerversammlung, als auch die vorgelegten Planungszeichnungen, die entsprechende Abzweigungen im Bereich des Baugebietes aufzeigen. Zudem hat der Landesbetrieb Straßen NRW eine Zuwegung von der Südumgehung in weitere Baugebiete abgelehnt, so dass eine Erschließung ausschließlich über das Baugebiet „Krüselblick“ erfolgen muss.

Die Bauwilligen dort und auch der Krüsel müssen wissen, dass ihr Baugebiet über kurz oder lang zu einer Zufahrt für weitere Baugebiete genutzt werden wird.

Die FDP will keine innerörtlichen Schleichwege, die die „Südumgehung“ in ihrer Funktion ad absurdum führt. Es herrschte darüber hinaus Einvernehmen im Rat, dass mit weiteren innerörtlichen Verkehrsmaßnahmen gewartet wird, bis bekannt ist, wie sich die Verkehrsströme in Altenberge entwickeln werden.

Mit den vorgelegten Alternativen 1 und 2 wird dieses Einvernehmen gebrochen.

Alternative Planung für das Baugebiet Krüselblick

Mit der vorgelegten Alternative 3 verfolgt die FDP deshalb folgende Ziele:

  1. eine möglichst harmonische Einbindung des neuen Baugebietes in das Gebiet des „Altenberger Höhenrückens“ und dem Bereich der Krüsellinde als Wahrzeichen der Gemeinde Altenberge
  1. Eine gute verkehrliche Anbindung sowohl an die Münsterstraße als auch an den Ortskern über die Münsterstraße
  1. Verhinderung eines gebietsübergreifenden Durchgangsverkehrs
  1. Verhinderung einer weiteren Bebauung des „Altenberger Höhenrückens“

Zu 1.  
Die Krüsellinde als Wahrzeichen und der „Altenberger Höhenrücken“ ist sowohl touristisch, als auch ökologisch ein wertvoller Gebietsbereich der Gemeinde Altenberge. Die vorgelegte Planung gewährleistet einen harmonischen Bebauungsabschluss in Richtung Süden und sichert dabei den Charakter dieses Landschaftsabschnittes.

Zu 2.
Mit zwei von einander unterschiedlichen Anschlüssen ist für eine gute Anbindung an die Hauptverkehrsstraßen (Münsterstraße und Südumgehung) und die innerörtlichen Strukturen (Kindergarten, K+K, Marktplatz) gesorgt.

Zu 3.
Die Straßenführung innerhalb des Baugebietes und die Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich bieten so hohe Streckenwiderstände, dass sie für den gebietsübergreifenden Durchgangsverkehr als „Schleichweg“ unattraktiv ist.

Zu 4.
Die FDP hat in ihrem Eckpunktepapier deutlich gemacht, dass sie einen anderen Weg in der Ortsentwicklung von Altenberge beschreitet. Die FDP lehnt eine weitere Bebauung des „Altenberger Höhenrückens“, wie von Bürgermeister und Planungsbüro angekündigt ab und hat dazu alternative Bebauungsmöglichkeiten aufgezeigt.

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