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Um dem anhaltenden Vandalismus in der Gemeinde entgegen zu
wirken, soll nach dem Willen der Verwaltung in einem Versuchprojekt für
1 Jahr eine Art Streetworker eingestellt werden.
Die FDP hält eine derartige Betreuung von Jugendlichen für sinnvoll und
angebracht.
Die Art und Weise der Planung und Durchführung stößt jedoch bei der FDP
auf Unverständnis.
Die FDP hat sich bei den Verantwortlichen der Stadt Hörstel informiert,
wo eine funktionierende Jugendarbeit mit einem Streetworker existiert.
Alle Beteiligten äußerten dabei unisono, dass für eine erfolgreiche
Arbeit
- eine hohe persönliche Kompetenz des Streetworkers,
- eine langfristig angelegte Durchführung der Maßnahme
(Kontinuität) und
- ein abgestimmtes Konzept
erforderlich ist.
Dies Voraussetzungen / Vorarbeiten sind in Altenberge jedoch nicht
gegeben.
Es fehlt
- an einem schlüssigen Konzept
- an einer qualifizierten Ausschreibung
- an einer ausreichenden Kostenermittlung
- an einem zielgerichteten Controlling
- und insbesondere an der Kontinuität
Deshalb hat die FDP dem Vorschlag
der Verwaltung in der vorliegenden Form nicht zugestimmt. Wir wollen
nicht, dass der sinnbringende Ansatz einer nachhaltigen
Jugendarbeit durch eine unzulängliche Vorbereitung beeinträchtigt wird.
Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Jugendarbeit ist das Vertrauen
zwischen den Jugendlichen und dem „Betreuer“.
Wie aber soll langfristiges Vertrauen entstehen, wenn der „Betreuer“
jedes Jahr wechselt. Diesen wesentlichen Knackpunkt haben die
Verantwortlichen leider nicht bedacht.
So besteht, aus Sicht der FDP, die begründete Gefahr, dass das Projekt
Streetworker ein weiters Projekt in der Gemeinde wird, dass über das
Versuchsstadium nicht hinaus kommt. Das wiederum wäre schade und wird
den bestehenden Problemen nicht gerecht.
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